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cc & bcc – was ist der Unterschied in der E-Mail?

  • by Anatoli Bauer

Wer regelmäßig E-Mails versendet, hat die zwei Abkürzungen cc bzw. bcc sicherlich schon mal bemerkt. Manchmal erhält man auch selbst eine E-Mail mit der entsprechenden Abkürzung im Adressfeld. Doch was bedeuten diese eigentlich?

Wofür stehen die Abkürzungen cc und bcc?

Wie so oft finden sich die Erklärungen zu diesen Abkürzungen in der englischen Sprache.
Die Abkürzung cc steht für Carbon Copy und ist mit Kopie oder Durchschlag zu übersetzen.
Bcc ist die Abkürzung für Blind Carbon Copy und kann mit Blindkopie übersetzt werden.

Sowohl die Nutzung des cc als auch die bcc-Funktion von E-Mails kann für den Versender einen erheblichen Zeitvorteil bedeuten, da es es nicht unbedingt notwendig ist, eine E-Mail mehrmals weiterzuleiten, sondern es genügt direkt beim Erstellen der entsprechenden Mail weitere Empfänger in bcc oder cc einzusetzen.

Wann verwendet man cc und wann bcc?

Werden E-Mails mit der cc-Funktion versandt, erhalten alle Personen im ausgewählten E-Mail-Verteiler eine Kopie der versandten Mail. Dies ist immer dann sinnvoll, wenn die Empfänger der E-Mail sehen sollen, wer ebenfalls über die Informationen verfügt. Ebenfalls können Informationen auf diese Weise kommentarlos oder mit wenigen Worten weitergeleitet werden und der Empfänger erkennt anhand der Abkürzung cc im Adressfeld, dass er die Mail zur Kenntnisnahme zugesandt bekommen hat.

Dies ist beispielsweise für Arbeitsgruppen interessant, da man hierüber alle Beteiligten stets zeitgleich über den aktuellen Arbeitsfortschritt informieren kann. Ist die Arbeitsabteilung klein und die Geschäftsführung hat wichtige Informationen an den Abteilungsleiter geteilt, kann dieser alle weiteren Arbeitskollegen im cc-Feld eintragen und auf kurzem Arbeitsweg informieren. Auch Elternvertreter nutzen oft die cc-Funktion, um innerhalb von Klassenverbänden auf diese Weise Informationen der Klassenleitung bzw. der Schulleitung weiterzuleiten.

Im Gegensatz dazu wird bcc immer dann genutzt, wenn der Versender einer E-Mail entweder nicht möchte, dass andere Empfänger wissen, welche weiteren Personen die Informationen erhalten haben oder aber der Versender nutzt die bcc-Funktion aus Gründen des Datenschutzes. So werden Newsletter oder Rundmails von Vereinsvorständen, Schulleitungen oder Arbeitgebern mittels der bcc-Funktion an eine Vielzahl von Empfängern unter Zuhilfenahme eines E-Mail-Verteilers versandt, ohne dass für die unterschiedlichen Empfänger die E-Mail-Daten der weiteren Personen ersichtlich sind.

Wo sind die Funktionen zu finden?

Dies kommt darauf an, mit welchem Anbieter gearbeitet wird. Zu beachten ist, dass manche E-Mail Anbieter nicht mit den Abkürzungen arbeiten, sondern mit den deutschen Übersetzungen Kopie bzw. Blindkopie.

Bei Microsoft Outlook ist die cc-Funktion in den Standardeinstellungen erkennbar. BCC hingegen muss extra aktiviert werden, indem eine neue E-Mail geöffnet und BCC unter Optionen ausgewählt wird.

Bei Web.de und GMX müssen entsprechende Reiter geöffnet werden und bei Google Mail reicht ein klick auf cc oder bcc.

Um herauszufinden, wie Sie entsprechende Funktionen nutzen, empfiehlt sich vor dem ersten Gebrauch eine Testmail an sich selber bzw. vorher eingeweihten Testpersonen zu versenden, damit Sie sich sicher sein können, dass Sie die richtigen Einstellungen gewählt haben.

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