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Guckt das FBI auf mein Handy? – Aufklärung

Guckt das FBI auf mein Handy

Schaut das FBI auf mein Handy? Diese Frage hat sich sicher schon jeder Handynutzer gestellt und sie scheint auch gar nicht unberechtigt zu sein, wenn man daran zurückdenkt, als Edward Snowden die Überwachung durch die CIA ans Tageslicht gebracht hat. Der Begriff FBI kommt aus dem Englischen und heißt „Federal Bureau of Investigation„, was zu Deutsch so viel bedeutet wie „Bundesamt der Ermittlung„. Das FBI ermittelt genau dann, wenn Straftaten die lokalen Ermittler eines Bundesstaates nicht weiterkommen lassen und der Fall sich über mehr als diesen Bundesstaat erstreckt. Dabei geht es nicht nur um die Verfolgung und die Abwehr von einzelnen Straftaten, sondern auch um die Verfolgung und Verhinderung von organisiertem Verbrechen. Doch was steckt wirklich hinter der Angst, dass wir vom FBI oder möglicherweise einer anderen Organisation abgehört werden oder das diese unsere Nachrichten lesen und unsere privaten Bilder und Dateien anschauen?

Wieso sollte man vom FBI überwacht werden?

Zuerst sollte einem klar sein, dass das FBI eine Sicherheitsbehörde der Vereinigten Staaten von Amerika ist und deren Einsatzgebiet weder in Deutschland noch in Europa liegt. Deutschland hat eigene Sicherheitsbehörden wie den Bundesnachrichtendienst, den militärischen Abschirmdienst und das Bundesamt für Verfassungsschutz. Also was könnten die Gründe dafür sein, dass man trotzdem vom FBI überwacht wird? Der wohl größte Grund ist, dass man ein politisches Ziel der USA ist oder in den Augen der Regierung eine nationale, wenn nicht internationale Bedrohung darstellt. Beispielsweise sind Terroristen politische Gegner der USA, da diese ihre Politik und Weltanschauung in das Land bringen wollten. Allerdings muss man nicht nur ein politisches Ziel oder eine nationale Bedrohung sein, damit man vom FBI überwacht werden kann. Viele der vom FBI überwachten Ziele sind auch Kriminelle, die in vielen verschiedenen Bereichen agieren. Beispielsweise im Drogengeschäft, Waffenhandel, Mord oder jegliche Arten von Sexualstraftaten und Kindesmissbrauch. Da man solchen Leuten oftmals nicht direkt nachweisen kann, dass sie Straftäter sind, werden sie überwacht.

Solange man sich keine Straftat zu Schulden kommen lässt, die mit organisiertem Verbrechen, Sexualstraftaten oder Mord zu tun haben oder auf internationalem Raum stattfinden, kann man sicher davon ausgehen, dass man nicht vom FBI überwacht wird. Das FBI hätte keinen Grund, Ressourcen aufzuwenden, um sporadisch die persönlichen Daten von Zivilisten einzusehen. Anders ist es wiederum bei der CIA. Die „Central Intelligence Agency„, zu Deutsch „Zentrale Informationsagentur„, hört laut offiziellen Angaben nicht nur in den USA, sondern auch in großen Teilen der Welt sporadisch jedem Telefongespräch zu, nimmt diese auf und speichert sie.

Kann das FBI tatsächlich auf meinem Handy mitschauen?

Rein technisch gesehen ist es auf jeden Fall möglich, doch die Gründe dafür sind sehr eindeutig. Deshalb sollte man sich darüber bewusst sein, dass das FBI auf jeden Fall mithören kann, es aber in den allermeisten Fällen trotzdem nicht tut. Zumal oft keinen Grund dafür besteht und da es keine Einheitsgeräte unter den Handynutzern gibt, wäre der Aufwand auch viel zu groß. Die Organisation müsste erst einmal das Handy des Ziels orten und dann aufwendig nachverfolgen und sich unbemerkt Zugang zum Handy schaffen, was nicht nur schwierig ist, sondern auch mit hohen Kosten durch den Aufwand verbunden ist. Solange man kein bedeutendes Ziel darstellt, wird man auch nicht vom FBI nachverfolgt.

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