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Laptop CPU erreicht 75 Grad – ist das schlimm & was tun?

Laptop CPU erreicht 75 Grad

CPU ist die Abkürzung für „Central Processor Unit“. Die Zentrale Prozessor-Einheit ist der Kern und das Herzstück eines Rechners. In modernen PCs, Laptops, Ultrabooks und anderen smarten Geräten ist die CPU mit mehr als einem Kern ausgestattet. Der Prozessor führt eine Vielzahl an Rechenvorgängen durch und wenn der Prozessor arbeitet, dann kann dieser heiß werden. Bei normaler Auslastung und ausreichender Prozessorkühlung liegen die Temperaturen zumeist im Normbereich. Wenn der Prozessor ausgelastet bzw. überlastet ist oder die Kühlung nicht optimal funktioniert, dann kann die CPU zu heiß werden. Es gibt weitere Gründe, warum eine CPU heiß wird. Wozu eine zu heiße CPU-Temperatur führen kann und welche Temperaturen im Normbereich sind, das wird nachfolgend näher erläutert.

CPU-Temperaturen – ab wann wird es gefährlich?

Die Prozessoreinheit erhitzt sich während des PC-Betriebs automatisch. Damit der Prozessor nicht zu heiß wird, besitzt dieser eine Kühlung. Der sogenannte Prozessorkühler sorgt in Computern dafür, dass die Wärme der CPU abgeführt wird und sich nicht stauen kann. Gleichzeitig wird die CPU gekühlt. Der Prozessorkühlung wird über eine Wärmeleitpaste oder ein Wärmeleitpad auf dem Prozessor befestigt. Wie der Name bereits verrät, sorgen Pad oder Paste für eine Wärmeleitung. Im Normbetrieb und bei guter Kühlung und Wärmeabfuhr liegt die CPU-Temperatur zwischen 45 °C und 65 °C. Wenn die CPU ausgelastet ist oder die Kühlung nicht optimal ist, dann kann die CPU auch heißer werden. Eine Temperatur von 75 °C ist noch nicht tragisch und sollte Kühlung und PC nicht so viel ausmachen. Es wird kritisch, wenn die Temperatur der CPU 100 °C erreicht. Ab 100 °C oder 105 °C schaltet sich der PC in der Regel ab oder stürzt ab, damit PC-Bauteile und CPU keinen Schaden nehmen. Bei einer CPU-Temperatur über Normbereich kann schon eine Leistungsverschlechterung zu spüren sein.

Warum wird eine CPU zu heiß?

Eine CPU wird zu heiß, wenn diese ausgelastet oder überlastet ist. Die Überlastung einer CPU kann auch bei Übertaktung passieren. Wird die CPU bewusst von Gamern übertaktet, dann kann das zu einer zu heißen CPU führen. Der PC schaltet mitten im Spiel ab. In der Regel wird bei einer CPU-Übertaktung dafür gesorgt, dass die CPU ausreichend gekühlt wird. Eine nicht übertaktete CPU kann auch bei einer schlechten Kühlung zu heiß werden. Der Prozessorkühler funktioniert nicht einwandfrei oder die Wärmeleitpaste (Wärmeleitpad) muss erneuert werden.

Wenn der Computer schon älter ist, dann können CPU-Kühler oder PC-Innenbereich auch verstaubt sein. Die Lüftungsschlitze von PC und Kühler dürfen nicht mit Staub oder Dreck verstopft sein. Das führt dazu, dass die Wärme nicht mehr in den Außenbereich gelangt und sich im PC staut. Wenn Bauteile und CPU zu heiß werden, dann führt das ebenfalls dazu, dass der Rechner langsam arbeitet und im schlimmsten Fall häufig abstürzt. Der PC sollte regelmäßig von einer Fachkraft gewartet werden. Bei der Wartung wird der Staub entfernt und ggfs. wird die Wärmeleitpaste erneuert.

Was passiert bei einer zu heißen CPU?

Wenn die CPU zu heiß wird, dann führt das zu Abstürzen. Der PC fährt nicht immer automatisch herunter, sondern es kann zu einem Systemstillstand kommen. Wenn es zu häufigen PC-Abstürzen kommt und kein Softwarefehler vorliegt, dann sollte eine Fachkraft zurate gezogen und ggfs. die Hardware gewartet werden. Wenn die CPU dauerhaft zu heiß wird, dann kann diese Schaden nehmen.

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