Home » Hardware » Was ist ein Breitbandkabelanschluss? – Aufklärung & Tipps

Was ist ein Breitbandkabelanschluss? – Aufklärung & Tipps

  • by Anatoli Bauer
Was ist ein Breitbandkabelanschluss

Das Breitbandnetz ist ein Datennetz, das die Daten aufmodelliert. Dadurch können hohe Frequenzen erreicht werden. Der Breitbandkabelanschluss ermöglicht es, Fernsehprogramme empfangen zu können. Moderne Techniken verdrängen jedoch den Breitbandkabelanschluss zum Empfangen der Programme. Vielmehr wird die Technik für den Zugang zum Internetanschluss genutzt. Dabei sind hohe Frequenzen bei der Datenübertragung möglich. Jedoch hat in Deutschland, insbesondere in den ländlichen Regionen noch immer nicht jeder Zugang zu Breitbandinternet.

Der Breitbandkabelanschluss gilt als Standard

Der Breitbandkabelanschluss dient dem Empfang von Fernsehprogrammen und Internet. Über eine analoge Antenne kann man heutzutage keine Fernsehprogramme mehr empfangen. Es besteht die Möglichkeit, neben der Nutzung eines Kabelanschusses eine DVB-T-Antenne zu nutzen. Möglich ist es auch, einen speziellen Receiver zu nutzen. Der Breitbandkabelanschluss gilt jedoch als Standard. Über ein Kabel erhält man Zugang zum Breitbandkabelnetz. Er wird so genannt, da man höhere Bandbreiten als bei der Datenübertragung über herkömmliche Basisbandnetze hat.

Die Übertragung von Daten mit hohen Frequenzen ist möglich

In einem Breitbandnetz werden die Daten mit hohen Frequenzen aufmodelliert. Der Träger wird verändert, weshalb die hohe Übertragung der Frequenzen möglich wird. In den 1980er-Jahren hat man diese Breitbandtechnik viel genutzt. Das Kabelnetz konnte dadurch ausgebaut werden. Durch den technischen Fortschritt gibt es neue Kabeltechniken wie Lichtwellenleitern, weshalb das Breitbandkabel heutzutage für den Internetanschluss genutzt wird. Einen Breitbandanschluss kann man über DSL, VDSL, Kabel-Internet, Satellit, Glasfaser und LTE herstellen. Je höher die Bandbreite, desto schneller die Datenübertragung. Je nach Technologie variieren die Bandbreiten. Ein durchschnittlicher Zugang hat jedoch 16 Mbit/s, kann aber auch bis zu 50 Mbit/s hoch sein.

Der moderne Breitbandkabelanschluss hat Koaxialkabel. Zudem benötigt man einen Router und für den Internetzugang ein Verbindungskabel. Über die Telefonbuchse kann man den Computer an das Internet anschließen. Man benötigt keinen traditionellen Kabelanschluss mehr. Über den Router kann man auch W-Lan einrichten. Moderne Receiver können über Ethernet Kabel mit dem Router verbunden werden. So empfängt man Kabelfernsehen über den Breitbandkabelanschluss.

In ländlichen Gebieten gibt es kaum Zugang zu Breitbandinternet

In Deutschland gibt es fast überall Zugang zum Breitbandinternet. Nahezu alle Haushalte haben die Möglichkeit, dies zu nutzen. Allerdings sind nicht alle Zugänge gleich. Manche haben höhere Datenübertragungsgeschwindigkeiten als andere. Zugang zu Geschwindigkeiten von über 50 Mbit/s haben nur wenige. Mehr als 80 Prozent haben jedoch Zugang zu Anschlüssen mit 16 Mbit/s. Die Verfügbarkeit von LTE ist stark gestiegen, wird in den kommenden Jahren allerdings noch weiter ausgebaut werden. In ländlichen Regionen gibt es nach wie vor viele Haushalte, die keinen Zugang zu Breitbandinternet haben. Die neue Regierung hat jedoch Pläne vorgestellt, die Breitbandtechnologie flächendeckend ausbauen zu wollen.

Vor- und Nachteile des Breitbandkabelanschlusses

Die Vorteile von Kabel Internet sind die hohen Geschwindigkeiten der Download- und Uploadraten. In einigen Regionen sind bis zu 1 Gigabit pro Sekunde möglich. Die Preise für den Kabelzugang sind meist für ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis buchbar. Die Preise variieren je nach Anbieter. Interessant sind auch die Tarife, die sowohl Internet als auch Telefon und Fernsehanschlüsse anbieten. Das bringt den Vorteil, dass man nur bei einem Provider ist, der alle drei Möglichkeiten bietet. Von Nachteil kann sein, dass ein Kabelanschluss nicht überall bei jedem Haushalt verfügbar ist. Zudem sind die Uploadraten oft gering. Für die meisten Verbraucher sind jedoch die Downloadraten wichtiger. Ein weiterer Nachteil ist, dass in den Abendstunden die Geschwindigkeit nachlassen kann. Nutzt ein Haushalt ein Shared Medium, teilt sich die Leitung, kann die Geschwindigkeit bei gleichzeitiger Nutzung sinken. Ebenso wenn viele Kunden gleichzeitig im Netz surfen. Die Anbieter sind daher dabei, die Netze immer weiter auszubauen, um die Kapazität zu steigern.

Verschiedene Anbieter bieten Kombiverträge für Internet, Telefon und Internet

Anbieter für einen Breitbandinternetanschluss gibt es viele. Genutzt werden kann der Anschluss für den Zugang zum Internet, zum Telefonieren und Empfangen von Fernsehprogrammen. Buchen kann man den Zugang grundsätzlich nur, wenn der Haushalt an Breitbandkabel angeschlossen ist. Wer möchte, kann im Internet die Verfügbarkeit vor Ort testen und nach Anbietern suchen. Die Adressprüfung zeigt, welche Produkte man buchen kann. Platzhirsch unter den Anbietern ist Vodafone. Vodafone gehört zu Unitymedia. Zudem ist der Anbieter PYUR stark vertreten. Es gibt aber auch andere kleinere Anbieter. Vodafone kann bundesweit Tarife anbieten. Es gibt Kombipakete aus Internet, Telefon und TV. Besonders über Glasfaser kann Vodafone schnelle Übertragungsraten bieten.

o2 ist ebenfalls bundesweit verfügbar und bietet Internet und Telefon-Flatrates an. Positiv ist hier, dass es auf Wunsch keine Mindestvertragslaufzeiten gibt. Eazy nutzt das gesamte Kabelnetz von Vodafone und bietet Kombi-Verträge für Internet und Telefon an. Die Übertragungsraten sind jedoch deutlich niedriger. Dafür sind die Preise vergleichsweise gering. PYUR ist vor allem in der Gegend um Berlin und Sachsen-Anhalt verfügbar. Es gibt Kombiverträge mit Internet, Telefon und Fernsehen. Die Übertragungsraten sind sehr hoch und die Vertragsmodelle flexibel buchbar.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.