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Youtube Videos sind unscharf – woran kann es liegen?

Youtube Videos sind unscharf -

Sie kennen das vermutlich. Sie sitzen gemütlich zu Hause und wollen einfach nur ein wenig entspannen. Einige YouTube-Videos anschauen, vielleicht sogar ein spannendes Tutorial, dass ihnen neue Fertigkeiten ermöglicht und dann fehlt plötzlich die Schärfe. Statt der standardmäßigen 1080p kommen auf ihrem Fernseher oder Smartphone nur noch 480 oder gar 360p an. Auf einmal wirkt es so, als sei man in das Jahr 2010 zurückversetzt. Aber woran kann das eigentlich liegen, dass ihr Video unscharf ist? Da gibt es tatsächlich mehrere Faktoren, die der Grund dafür sein können.

Der Klassiker: WLAN-Signal schlecht oder ausgefallen!

Das Erste, woran man denkt: das eigene WLAN. Denn das ist ein wichtiger Faktor, in welcher Qualität wir unser Video auf unseren Bildschirm anschauen können. Hier gibt es jetzt mehrere Möglichkeiten. Zum einen könnte sich das verbundene Gerät, welches gerade für den YouTube-Konsum genutzt wird, an einem Ort ist, wo das Signal des WLANs nur noch eingeschränkt ankommt. Das beste Beispiel dafür wäre der Garten. Die maximale Entfernung zum hauseigenen WLAN liegt bei ungefähr 100 Metern, häufig auch deutlich weniger. Zweiter Fall ist eine plötzliche Schwankung im Signal. Dann kann es schlichtweg sein, dass das WLAN überlastet ist. Eventuell sind zu viele Geräte auf einmal mit dem Internet verbunden, das mindert schlussendlich auch die Qualität des Signals und infolgedessen fährt auch Ihre Applikation die Leistung herunter. Diese probiert dann automatisch ein bewegendes Bild beizubehalten, gleichzeitig wird dann die Bildqualität reduziert.
Im schlimmsten Fall jedoch ist Ihr ganzes WLAN ausgefallen. Das Video wird so lange fortgesetzt, wie geladen wurde, ist dann für kurze Zeit unscharf und geht dann in den Buffer-Modus, bis er wieder eine Verbindung hergestellt hat.

Einstellungen sind nicht auf automatische Qualität ausgerichtet!

Ein anderer, allerdings ziemlich unwahrscheinlicher Faktor, sind die Einstellungen über die YouTube-App. Vielleicht haben Sie ja dort die „automatische Videoqualität“ gar nicht angewählt. Ist diese ausgewählt, so erkennt der Player, anhand des eigenen WLAN-Signals oder der zugrunde liegenden Internetqualität der Region, in der Sie sich gerade befinden, in welcher Wiedergabequalität er diese auf Ihren Bildschirm übertragen kann. Im Einstellungsmenü gibt es auch mehrere Optionen, darunter die genannte automatische Qualität. Die „höhere Bildqualität“ wobei hierdurch deutlich mehr Datenverbrauch auftritt, ein „Datensparmodus“ indem die Videos dann in geringerer Qualität ausgestrahlt werden und die „erweiterten Einstellungen“ wo sie praktisch freie Hand haben. Sie sollten also definitiv vorher prüfen, dass sie die Qualitätseinstellungen Ihrer YouTube-App auf „automatisch“ stehen. Nur so gewährleisten Sie ihrem Gerät das optimale Ausstrahlen der Videos.

Abseits des Netzes!

Natürlich gibt es auch die Option, dass sie sich aktuell fernab ihres zu Hauses und weniger gutem Internetzugang befinden. Zwar ist in unserer heutigen digitalen Welt fast alles flächendeckend mit ordentlicher Bandbreite ausgestattet, trotzdem kommt es vor, dass wir uns an einem weißen Fleck auf der Landkarte bewegen, wo die Netzinfrastruktur nicht so gut ausgebaut ist. Auch dann kann es vorkommen, dass Ihre YouTube-App die Qualität runterfährt, damit Sie den gewünschten Inhalt auch weiter betrachten können. Das kann zum Beispiel in der Stadt oder im Nahverkehr der Fall sein, wobei man auch da mittlerweile gut aufgerüstet hat. Dicht befüllte Events sind ebenfalls schlecht geeignet für optimales Internet. In Regionen, wo für eine geraume Zeit eine große Anzahl an Menschen versammelt sind, werden auch Leute das Netz gleichzeitig nutzen, was logischerweise dazu führt, dass dieses überlastet ist. Das beste Beispiel hierfür sind Sportstadien. Das Letzte, was dann noch sein kann, ist Ihre eigene Datennutzung. Sollte der monatliche Datenverbrauch Ihres Smartphones bereits überschritten sein, so fahren alle internetfähigen Applikationen ihre Qualität runter. Ihnen verbleibt dann die Restbandbreite, welcher ihr Provider zur Verfügung stellt.

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